Das Forschungsgebiet der Physik lässt sich in zwei große Bereiche unterteilen: die Experimentalphysik und die theoretische Physik.

Die Forscher der Experimentalphysik arbeiten immer im Team in einem Forschungsgebiet. Anhand von Fragen und Vermutungen werden Hypothesen und Versuche entwickelt, deren Ergebnisse gewissenhaft ausgewertet werden. In den meisten Fällen ergeben sich aus diesen Ergebnissen neue Fragen, die neue Versuche nach sich ziehen usw. Die aus diesem Prozess hervorgehenden Ergebnisse und neuen Erkenntnisse werden in verschiedenen Sektoren angewandt und sind häufig fest in unserem Alltag verankert (Telekommunikation, Aeronautik, Weltall, Kernphysik etc.).

Die Arbeit des Forschers der theoretischen Physik gestaltet sich ganz anders. Er untersucht den theoretischen Aspekt der Phänomene, die uns umgeben, indem er sich auf mathematische Instrumente stützt. So versucht er, physikalische Phänomene, die man noch nicht experimentell untersucht hat, rational zu begründen, zu erklären und vor allem vorherzusagen.

Aufgrund der langwierigen, mühseligen und häufig ungewissen Prozesse, die mit diesen wissenschaftlichen Ansätzen einhergehen, benötigen Forscher Geduld, Begeisterungsfähigkeit, Neugier und vor allem Ausdauer.

Die Physik ist eine Naturwissenschaft, die sich mit der Erforschung natürlicher Phänomene befasst und sich auf die Materie und die Energie sowie deren Entwicklung in Raum und Zeit konzentriert. Sie ist von einem stark theoretischen Ansatz geprägt, der die Experimentalphysik ergänzt.

Autor: Corinne Kroemmer

Link-Empfehlungen:

http://www.jcomjeune.com/article-metier/chercheur

http://www.juritravail.com/salaire/onisep/chercheur-physique.html

http://www.onisep.fr/Ressources/Univers-Metier/Metiers/chercheur-euse-en-physique

Infobox

Kurz und knapp

 

Während die theoretische Physik sich nur mit der Grundlagenforschung befasst, beschäftigt sich die Experimentalphysik sowohl mit der Grundlagenforschung als auch mit der angewandten oder industriellen Forschung. Der Beruf des Forschungsphysikers kann sich folglich je nach Arbeitsplatz und Forschungsumfeld sehr unterschiedlich gestalten.

 

Bildungsabschluss

 

Doktorat

 

Potenzielle Arbeitgeber

 

Forschungsinstitute, Unternehmen

 

Art der Ausbildung

 

Master in Physik oder Ingenieurdiplom, anschließend Dissertation

Weitere Informationen zu den Ausbildungsinhalten erhalten Sie beim CEDIES.

 

 

 

Auch interessant

Science-Trick En Hiewel hëlleft hiewen

Mat dësem klenge Science-Trick ka souguer e Kand en Erwuessenen „ophiewen“.

FNR
Rätsel aus dem Alldag Wou kënnt metallesche Geroch hier?

Firwat richen eigentlech eng Mënz oder aner metallesch Géigestänn wéi zum Beispill e Schrauweschlëssel oder Dierklensche...

FNR
Luftdruck Klebe Becher an einen Luftballon – aber ohne Kleber!

Dieser Ballon-Teufel hat ein Grobvakuum zwischen seinen beiden Ohren.

FNR

Auch in dieser Rubrik

29. Februar
Kalendergeschichten Wie ist eigentlich unser Kalender entstanden?

Den 29. Februar gibt es nur alle vier Jahre – in den Schaltjahren. Doch warum ist das so und wie sind unsere Vorfahren draufgekommen?

FNR
Künstliche Intelligenz Der EU AI Act: Motor oder Bremse für Forschung und Innovation?

Das erste Gesetz weltweit zur Regulierung Künstlicher Intelligenz ist auf dem Weg: der EU AI Act der Europäischen Union. Drei wissenschaftliche Experten erläutern, was sie von dem Regelwerk halten.

Science-Check Elektroauto vs. Verbrenner: Welcher Autotyp hat den besseren CO2-Fußabdruck?

Stoßen Elektroautos wirklich weniger CO2 aus als Autos mit Verbrennungsmotor? Eine "Ziel mir keng!"-Episode in Zusammenarbeit mit dem Forscher Thomas Gibon vom LIST.

FNR