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Eine Delegation der Universität Luxemburg, der nationalen öffentlichen Forschungszentren und des Fonds National de la Recherche (FNR) ist zu einer Kontaktmission nach Québec aufgebrochen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit den Universitäten von Québec auszubauen und die Kooperation in der wissenschaftlichen Forschung mit der französischsprachigen kanadischen Provinz zu verstärken.

Wissenschaftliche Forschung in ihrer Vielfalt vertreten

Die Delegation der Universität Luxemburg unter Leitung von Rektor Prof. Stéphane Pallage besteht aus Vertretern der drei Fakultäten und der interdisziplinären Forschungszentren. Die wichtigsten nationalen Forschungsinstitute, das Luxembourg Institute of Health (LIH), das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) und das Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) sowie der FNR begleiten die Mission. Dadurch wird der luxemburgische, wissenschaftliche Forschungsbereich umfassend und in all seiner Vielfalt gegenüber den kanadischen Gesprächspartnern vertreten sein. 

Gemeinsame Studienprogramme sowie Austausch von Studenten und Forschern

„Ich freue mich darauf, die bestehenden Beziehungen zwischen Québec und Luxemburg in den Bereichen Lehre und Forschung zu stärken“, meint Professor Stéphane Pallage, Rektor der Universität Luxemburg. „Québec und Luxemburg haben beide das Ziel, die wissenschaftliche Forschung voranzutreiben. Ich hoffe, dass wir gemeinsame Projekte angehen können, die allen Partnern zugutekommen und die die luxemburgischen Forschungsinstitute in vollem Umfang und in einem kohärenten Ansatz mit einbeziehen“, sagt Pallage. Mehr denn je treibe Teamgeist die Akteure der öffentlichen Forschung in Luxemburg an.

Im Mittelpunkt der geplanten Gespräche steht der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Universitäten durch gemeinsame Studienprogramme, der Austausch von Studierenden und Forschenden sowie gemeinsame Projekte im Bereich der Forschungsschwerpunkte Luxemburgs.

Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den verschiedenen Forschungsbereichen ermitteln

Im Rahmen ihrer Mission wird die Delegation mit der Universität Laval, der Universität Montreal, der McGill University, der Université du Québec à Montréal (UQAM), dem Institut National de la Recherche Scientifique (INRS), dem Mila – Institut québécois d’intelligence artificielle, dem IVADO – Institut de valorisation des données sowie mit dem Québecer Forschungsfonds (FRQ) Gespräche führen. Der Schwerpunkt wird sein, Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit, Biowissenschaften und Biomedizin, Informatik und künstliche Intelligenz, Recht, Zeitgeschichte und Bildungswissenschaften zu ermitteln.

Die Universität Luxemburg wird repräsentiert von Mitgliedern ihrer Fakultäten (Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation, der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften, der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften) sowie ihrer interdisziplinären Forschungszentren (des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine und des Centre for Contemporary and Digital History).

Autor: University of Luxembourg

Editor: Uwe Hentschel

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