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Digitale Revolution: Wie werden digitale Medien und Technologien in Luxemburg im Unterricht eingesetzt? Verändert sich durch sie die pädagogische Praxis? Und wo sind die Hindernisse, wo noch Potential?

Mit solchen Fragen beschäftigt sich Bob Reuter, Psychologie-Dozent an der Universität Luxemburg im Bereich Lehr-Lernforschung. "Mir gefällt es, andere Menschen dabei zu beobachten, wie sie lernen, wie sie sich Wissen aneignen. Und hier hat sich sehr viel getan in den letzten Jahren", sagt Bob Reuter: "Google, Smartphones, Apps für alles... ICT hat unseren Zugang zu Wissen und unsere Art und Weise zu lernen fundamental verändert."

Bob Reuter untersucht, wie Schulen, insbesondere in Luxemburg, auf diese digitale Revolution reagieren: Wie wird mit digitalen Medien unterrichtet? Fürchtet die Schule etwa die Konkurrenz des Internets in der Wissensvermittlung? Wird das Potential von digitalen Medien optimal ausgeschöpft?

Schulen und das Ministerium beraten und coachen

Dabei versucht der luxemburgische Forscher auch, den Schulen dabei zu helfen, ihren Unterricht anders zu gestalten - ihn zu bereichern durch den Einsatz von digitalen Medien und Technologien. Er berät zudem das Ministerium und einige Schulen beim Umsetzen der “Digital(4)Education”-Strategie.

Im Video erklärt Bob Reuter, wie er forscht und was seine bisherigen Resultate sind. Tut sich was in Luxemburgs Schulen?

Autor: Jean-Paul Bertemes (FNR)
Video: Jean-Paul Bertemes, Moast Creative Studios

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