Dabei sieht sich der promovierte Molekularbiologe als „ewigen Lehrling“, wie er es im Buch „Mäin Job, meng Passioun“ seines Arbeitgebers, des LIH (Luxembourg Institute of Health) ausdrückt. Und das hat vor allem damit zu tun, dass sich Forschung rasant weiter entwickelt:

„Die Methoden zur Zell- und Gewebeanalyse entwickeln sich rasend schnell und es wird immer wichtiger große Datenmengen verwalten uns auswerten zu können. Um bis dahin unbekannte Wege zu finden, müssen neue analytische Methoden etabliert und erlernt werden.“

Ziel seiner Arbeit sei es Methoden zu finden, das allgemeine Wohlbefinden der Patienten zu verbessern, Schmerzen zu lindern sowie das Wachstum von Tumoren zu verlangsamen, wie der gebürtige Luxemburger weiter ausführt. Deshalb müssten neue Erkenntnisse auch verbreitet werden:

„Sobald man einige relevante Ergebnisse erhalten hat, gilt es, diese in einem wissenschaftlichen Artikel zusammen zu fassen und in einer möglichst renommierten Fachzeitschrift zu veröffentlichen.“

Das ganze Interview mit Fred Fack gibt es im Buch "Mäin Job, méng Passioun".

 

 

 

Infobox

« Mäin Job, meng Passioun »

 

Das LIH (Luxembourg Institute of Health) hat kürzlich ein Buch über Forschungsberufe mit dem Titel « Mäin Job, meng Passioun » publiziert. Darin reden Techniker, Ingenieure, Doktoranden, Forschungs-Krankenpflegerinnen vom LIH mit Begeisterung über ihren Beruf, ihre Studien, ihre Hobbys – und sich selbst. Heraus kamen ungewöhnliche Portraits, oft nicht dem klassischen Lebensweg entsprechend, mit dem Ziel, jungen und nicht mehr so jungen Menschen die Forschungsarbeit und das Leitmotiv dieser Forscher näher zu bringen und den Jugendlichen Berufsberatung anzubieten. Das Buch ist erhältlich in Luxemburgisch, Französisch und Deutsch.

 

 

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