Etude terminée

Lunge

Magen-Darm-Trakt

Problem:

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), wie Morbus Crohn (MC) und Colitis Ulcerosa (CU), sind häufig vorkommende Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, die mit einer Reihe einschränkender körperlicher Symptome einhergehen, z.B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, sowie Unverträglichkeit vieler Nahrungsmittel. Diese Symptome können so belastend werden, dass ein großer Teil der Betroffenen auch psychische Beeinträchtigungen, wie Depression oder Angst, erlebt. Die Signalübermittlung zwischen Gehirn und anderen Körperorganen, wie dem Darm, über Nerven und Hormone spielt eine wichtige Rolle im Erleben körperlicher Begleitsymptome. Es ist durchaus möglich, dass MC oder CU mit einer beeinträchtigten Kommunikation zwischen Gehirn und anderen Körperorganen einhergehen. Daher ist oftmals nicht klar, ob körperliche Symptome auf tatsächliche Entzündungen im Darm oder die Angst davor zurückzuführen sind.

Fragestellung der Studie:

Die Studie soll klären, ob die Kommunikation zwischen Gehirn und anderen Körperorganen, wie dem Herz-Kreislauf-System und dem Magen-Darm-Trakt, bei Personen mit einer CED im Vergleich zu gesunden Personen und Personen mit einem Reizdarmsyndrom beeinträchtigt ist. Weiterhin wollen wir untersuchen, welche Rolle mögliche Veränderungen in der Kommunikation zwischen Gehirn und Körperorganen für das psychische Wohlbefinden spielen.

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https://wwwfr.uni.lu/recherche/flshase/inside

Was bereits bekannt ist:

Die aktuelle Forschung geht immer stärker von einer engen Verbindung zwischen Gehirn und Körper aus und ist sich einig, dass beides nicht mehr strikt zu trennen ist. Leider gibt es bisher nur wenige Forschung im Bereich der Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und der Kommunikation zwischen Gehirn und Körperorganen wie dem Magen-Darm-Trakt.

Was die Studie untersucht: 

In dieser Studie untersuchen wir, ob die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper bei CED verändert ist. Die erwarteten Ergebnisse helfen bei einer besseren Diagnostik und deswegen auch einer verbesserten Behandlung.

Was der Studienteilnehmer tun muss:

Die Studie besteht aus 2 Terminen im klinisch-psychophysiologischen Labor (CLIPSLAB) der Universität Luxemburg mit einer Gesamtlänge zwischen 4 und 6 Stunden. Zusätzlich wird Ihnen an einem kurzen Aufenthalt am Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg Blut abgenommen, sowie Stuhlproben entgegengenommen, die Sie zuvor gesammelt haben. Nach erfolgreicher Beendigung aller Termine erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von € 80,- (Sodexo® Gutscheine) für Ihre Teilnahme (€ 60,- für die Laborteilnahme, € 20,- für die Blutentnahme und die Ablieferung von Stuhlprobe).

Teilnahmekriterien:

  • Gesunde Personen
  • Personen mit CED oder Reizdarmsyndrom
  • 18-75 Jahre
  • Kein Raynaud-Syndrom
  • Keine Schwangerschaft

Wem dient diese Studie?

Es handelt sich um eine Studie im Bereich der Grundlagenforschung. D.h., dass die Erkenntnisse aus dem Projekt dazu dienen, körperliche Symptome und psychische Beschwerden bei CED besser zu verstehen. Es ist jedoch keine Studie, die die Wirksamkeit einer neuen Behandlungsmethode für CED testet. Falls Sie eine der untersuchten Krankheiten haben, ist im Zusammenhang mit der Studie keine Verbesserung dieser Symptome zu erwarten.

Wir untersuchen sowohl Personen, die eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED) haben (z.B. Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Colitis Indeterminata), Personen, die keine CED haben, jedoch regelmäßige Magen-Darm-Beschwerden, die als Reizdarmsyndrom klassifiziert wurden, als auch gesunde Personen.

Bis wann werden Teilnehmer angenommen? 

Fortwährend. (Termine ab 01.06.2019 möglich)

Leiter der Studie und Kontakt: 

Dr. André Schulz, Dipl.-Psych.
Research Unit INSIDE - Institute for Health and Behaviour
UNIVERSITY OF LUXEMBOURG / CAMPUS BELVAL
Maison des Sciences Humaines
11, Porte des Sciences
L-4366 Esch-sur-Alzette
Tel.: +352 46 66 44 9549
E-Mail: andre.schulz@uni.lu

Studienassistentin
Greta Hansen, B.Sc.
E-Mail: greta.hansen.001@student.uni.lu

Disclaimer: science.lu übernimmt für den Inhalt dieses Artikels und der wissenschaftlichen Studie keine Verantwortung. Solltest Du Fragen oder Bedenken haben, kontaktiere bitte den Studienleiter.

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