Deutsche Forscher arbeiten an einem neuartigen Sensorsystem zur automatischen Erkennung von Tierlauten. Das berichtete die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die das Projekt mit 300.000 Euro finanziert und auch fachlich beteiligt ist.

Deutsche Forscher arbeiten an einem neuartigen Sensorsystem zur automatischen Erkennung von Tierlauten. Das berichtete die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die das Projekt mit 300.000 Euro finanziert und auch fachlich beteiligt ist.

Deutsche Forscher arbeiten an einem neuartigen Sensorsystem zur automatischen Erkennung von Tierlauten. Eine handliche kleine Einheit soll mit einer entsprechenden Software die Rufe verschiedener Tierart identifizieren und dabei deren Häufigkeit aufzeichnen, wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Dienstag in Osnabrück mitteilte. Sie finanziert das Projekt mit 300.000 Euro ist auch fachlich daran beteiligt.

Das Gerät soll unter anderem die Planung neuer Windparks oder Naturschutzareale erleichtern, wofür eine Bestandsaufnahme der Artenvielfalt nötig ist. Die bisher existierenden Lösungen seien entweder teuer oder basierten auf selbstgebauten Geräten, berichtete die DBU. Mit diesen sei die Auswertung sehr aufwändig und zudem oft fehlerhaft.

Das Sensorsystem namens Devise (Automatische Detektion, Lokalisation und Tracking von Vögeln und lautgebenden Tierarten mittels intelligenter akustischer Sensorik) wird im Rahmen eines Projekts des Berliner Museums für Naturkunde entwickelt. Auch das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie und eine Firma sind beteiligt.

Laut DBU soll das Instrument günstig sein und sich leicht auch an unzugänglichen Stellen platzieren lassen, um die Arbeit von Biologen, Umweltwissenschaftlern und anderen Experten zu erleichtern. Zunächst ist ein Prototyp geplant.