Cola-Mentos-Fontäne

12.08.17

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Der Youtube Klassiker erstaunt noch immer: Sehr appetitlich klingt die Kombination nicht, aber du kannst dir mit etwas Vorbereitung deine eigene Sprüh-Show erstellen – am besten nicht zu weit von einer Duschgelegenheit entfernt.
Achtung!

Keine Gefahrenhinweise zu beachten.

Durchführung

Stecke 2-5 Mentos (je nach Größe deiner Cola-Flasche) in eine aus Papier gefertigte Röhre. Der Durchmesser deiner Röhre soll in etwa dem Flaschenhals der Cola (Cola light funktioniert am besten) und natürlich dem Umfang der Mentos-Bonbons entsprechen. Lasse die Mentos-Bonbons durch die Papierrolle in die Flasche hineinfallen, dann mache dich schnell aus dem Staub!

Tipps

Klebe deine Papierrolle mit Klebeband zur Röhre oder verwende Brausetablettenröhren als Mentos-Behälter. Siehe zusätzlich ein Stück Karton oder ein Lineal pro Cola-Flasche vor. So kannst du mehrere Cola-Flaschen für größere Sprühaktionen vorbereiten: Lege jeweils den Mentos-Behälter so auf die geöffnete Cola-Flasche, dass das Lineal bzw. der Karton die Öffnung des Mentos-Behälters verschließen. Zum Aktivieren ziehst du einfach den Karton weg. Mit etwas Aufwand kann das Ganze dann wie folgt ausehen: bit.ly/Coke-Mentos. Übrigens, mit Siedesteinen, Salz oder Puderzucker kannst du ähnliche Effekte erzielen.

Prinzip

In der Cola ist sehr viel Kohlenstoffdioxidgas (CO2) gelöst. Beim Öffnen der Flasche entschwindet etwas davon mit einem Zischen, der Rest wird recht langsam gelöst und steigt in leichten Blasen zur Oberfläche auf. Wirft man aber ein Mentos-Bonbon in die Cola, ändern sich die Spielregeln. Die Oberfläche der Bonbons ist sehr rau; sie bietet dem CO2 dadurch eine sehr große  Oberfläche, an der es sich leicht anlagern und zu immer größeren Blasen zusammenschließen kann, die sich dann lösen und durch die Cola aufsteigen. Durch diese Bewegung löst sich wiederum mehr CO2 und steigt nach oben. Diese Vorgänge verlaufen so schnell, dass innerhalb von Sekunden fast das gesamte in der Cola enthaltene CO2 aufsteigt und dabei die Flüssigkeit in einer Schaumfontäne mit sich reißt.

Doch wieso eigentlich Cola light? Ob Cola, Pepsi oder sonst eine Marke ist eigentlich egal – aber es sollte schon die Diät-Version sein, denn die sprudelt eindeutig besser. Warum das so ist, liegt vermutlich am Aspartam, das in den Diät-Produkten anstelle von Zucker beigefügt wird – Cola Light enthält davon im Vergleich besonders viel.

Alltag

Das Verhalten sprudelnder Getränke ist vor allem für die Champagner-Industrie von großem Interesse. In diesem Kontext wurde z.B. erwiesen, dass sich die Gasblasen an feinen Partikeln im Champagner-Glas bilden. Die Beschaffenheit und Form des Champagner-Glases spielt eine große Rolle im Sprudelverhalten, das wiederum das Aroma beeinflussen kann.

Text: Joseph Rodesch (FNR), Liza Glesener
Foto: RTL

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Infobox

Material

- Coca Cola light oder Zero PET Flasche(n)

- Mentos Kaubonbons  (2-3 pro Liter)

- Papier

Zeitaufwand


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