Science For Kids 2015: Experimente, Wissen und Spaß
09.12.16
| Lycee Josy Barthel Mamer | Diesen Artikel drucken |

Im Projekt “Science for Kids” - einer Idee der drei naturwissenschaftlichen Abteilungen des Lycée Josy Barthel Mamer (LJBM), hatten Kinder im Alter zwischen 11 und 13 Jahren, die Möglichkeit in einem etwas anderen Rahmen ihrer Neugier in Naturwissenschaften nachzugehen.
Die Kurse vereinten Wissen und Spaß und waren zudem kostenlos. So sprach das Projekt auch 84 Schüler aus angrenzenden Gemeinden an, die sich an zwei schulfreien Nachmittagen Ende April und Anfang Mai 2015 nach Mamer begaben. Neu war hingegen, dass einige Schüler des LJBM der Klassen 10PS und 11PS mit eingebunden wurden und so die Grundschüler bei der Durchführung der Experimente unterstützten.
Angeboten wurden Experimente in den Bereichen Biologie, Physik und Chemie:
Von Affen, Urmenschen und dem Loëtzi (Loschbuer Mensch), dem "ältesten Luxemburger"
Im Bereich Biologie wurden die Skelette und Schädel unserer Vorfahren verglichen. Beantwortet wurden Fragen wie: Erzählen alle Knochen die gleiche Geschichte? Wer war der "erste Luxemburger", wie hat er ausgesehen und wo hat er gelebt? Und welches sind die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich des "ersten Luxemburgers"? Zudem hat jeder Schüler zum Schluss einen Abguss eines Knochens des "ältesten Luxemburgers", dem Loëtzi, mit nach Hause genommen.
„Farben und optische Täuschungen“.
In der Physik erfuhren die Schüler anhand von Experimenten, wie unsere Augen zusammen mit dem Gehirn Farben erkennen. Die additive Farbmischung wurde anhand von einigen Experimenten auf einfache Art und Weise erklärt. Des Weiteren wurden einige tolle und überraschende Experimente mit optischen Täuschungen gezeigt. Zum Abschluss der Einheit baute jeder Schüler sein eigenes Kaleidoskop, wobei sie von den älteren Schülern unterstützt wurden.
Säuren, Laugen und neutralen Lösungen
Die Schüler haben den Unterschied zwischen Säuren, Laugen und neutralen Lösungen kennengelernt. Die verschiedenen Arten von Lösungen wurden in Versuchen mit Farbindikatoren nachgewiesen. Da man mit Farbindikatoren nicht die Stärke von sauren bzw. alkalischen Lösungen bestimmen kann, wurde der pH-Wert eingeführt. Anschließend wurde mit dem Universalindikator verschiedene pH-Werte von Lösungen, die die Schüler nach Möglichkeit aus dem Alltag kennen, in einem Versuch gemessen. Als Schlussfolgerung wurde die Wichtigkeit von pH-Werten für die Gesundheit von Mensch und Tier erklärt, um die Abstraktion des Begriffes zu nehmen.
Spektakulärer Abschluss und hohe Begeisterung
Als Abschluss erhielten alle Kinder ein Eis welches vor Ort mit flüssigem Stickstoff hergestellt wurde. Die Begeisterung der Kinder war während des ganzen Nachmittags sehr groß und es gab eine Menge positiver Rückmeldungen sowohl von den Schülern also auch von ihren Eltern. Somit kann man sich wohl auf die Wiederkehr des Projektes in ähnlicher Form freuen.
Das Projekt wurde unterstützt vom Fonds National de la Recherche im Rahmen des PSP Förderprogramms (siehe Infobox).
Autor: Marco Majerus – LJBM
Editor: Sophie Steinmetz – FNR
Foto: LJBM
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