Luxembourg Institute of Health (LIH): Hier dreht sich alles um die Gesundheit

13.04.15

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Krebs, Herzkreislauf-Erkrankungen, Allergien, Infektionen und Fettleibigkeit: Das sind Themen unserer Zeit – und die Forschungsprioritäten des Luxembourg Institute of Health (LIH).

Das LIH ist Anfang 2015 aus dem CRP-Santé hervorgegangen, wobei mit der Neufirmierung auch die Integration der Integrated Biobank of Luxembourg (IBBL) einherging. Aktuell ist das Team des LIH 330 Mitarbeiter stark – von denen rund 250 Wissenschaftler sind. Gemeinsames Ziel ist es, mit menschlichen und technologischen Synergien noch innovativere Forschungsstrategien zu entwickeln.

Die Gesundheit der Menschen als oberstes Ziel

Hierzu ist das LIH in thematische Abteilungen unterteilt, die wiederum aus Unterabteilungen bestehen. Die Hauptachsen bilden die Forschungsthemen Onkologie, Infektions- bzw. Immunkrankheiten sowie öffentliche Gesundheit; die Einzelthemen sind dabei sehr diversifiziert. Die Forscher gewinnen neue Kenntnisse über Krankheitsmechanismen, um zu neuen Diagnosemethoden, Therapien oder klinischen Anwendungen und somit zu einer verbesserten Gesundheit der Bevölkerung Luxemburgs und anderer Länder beizutragen. In umfangreichen Studien mit teilweise mehr als 3.000 Teilnehmern wird die öffentliche Gesundheit zudem regelmäßig untersucht.

Das LIH verfügt über eine umfassende Expertise in der Anwendung moderner Technologien wie Durchflusszytometrie (ein Messverfahren für Zellen), Laserscan-Mikroskopie oder Massenspektroskopie. Das Institut stellt sein Fachwissen auch für komplexe statistische Analysen und klinische Studien zur Verfügung. Die IBBL wiederum hilft beim Sammeln, der Bearbeitung, der Analyse und der Lagerung von Proben sowie der dazugehörigen Daten. Darüber hinaus führt die Biobank voranalytische Untersuchungen durch, um die Bearbeitung der Proben zu optimieren und deren Qualität zu garantieren. Auch hier ist die weitere Verbesserung der Behandlung von Patienten das oberste Ziel, wobei das zeitgenössische Konzept der personalisierten Medizin Anwendung findet.

Um all dies anzubieten zu können, sind beim LIH zahlreiche Berufsgruppen vertreten. Zum Team gehören u.a. Mediziner, Biologen, Ingenieure, Labortechniker, Forschungskrankenschwestern, Statistiker, Bioinformatiker und Datenmanager. Zusammen schaffen sie wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert.

Zahlreiche Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene

Das Institut setzt auf internationale Forschungsexpertise: So unterhält das LIH zahlreiche produktive Kooperationen und arbeitet national wie international u.a. mit Gesundheitsanbietern, Krankenhäusern und anderen privaten bzw. öffentlichen Partnern zusammen.

Zudem ist das LIH im Land selbst auch erster Ansprechpartner und wichtigste Quelle für alle Informationen rund um die öffentliche Gesundheit. In dieser Eigenschaft versorgt es Behörden mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die diesen in Entscheidungsprozessen helfen bzw. mit Daten zur Weiterleitung an internationale Institutionen.

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Weitere Infos auf www.lih.lu.

Autor: LIH
Foto @ shotshop.com

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Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung junger Forscher

Ein besonderes Anliegen des LIH ist die Ausbildung junger Forscher. Jährlich sammeln dort rund 50 Praktikanten, Masterstudenten und Doktoranden Praxiserfahrung. Diese kommen von der Universität Luxemburg, aber auch von den Hochschulen in Nancy, Straßburg, Homburg, Lüttich oder sogar Bergen (Norwegen). Auch promovierte Nachwuchswissenschaftler können sich am LIH spezialisieren. Ihnen werden dort neben moderner Infrastruktur bzw. Technologie zahlreiche Möglichkeiten geboten, sich sowohl in der Breite als auch in der Tiefe weiterzubilden.

 


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