LISER – Ein Forschungsinstitut im Dienste der Gesellschaft

03.05.15

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Arbeit, Bildung, Wohnen, Mobilität: Das sind die Themen des Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) – aus denen sich dessen Forschungsprojekte ergeben.

Ziel der Forschungsprojekte des LISER ist es, die Ursache und Wirkungen sozio-ökonomischer Kontexte zu benennen, um so die Auswirkung politischer Maßnahmen zu messen. Das Institut will klare und fundierte Antworten auf relevante Fragen geben, wie: „Verdienen Einheimische mehr als Grenzgänger?“, oder: „Leidet Luxemburg unter einer Immobilienblase?“. Weitere Forschungsprojekte betreffen geschlechterspezifische Einkommensunterschiede, Gesundheit und Alterungsprozesse der über 50jährigen (Projekt Share) oder die Situation junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt.

Internationales Forscherteam mit „buntem“ Background

Knapp 130 Mitarbeiter arbeiteten 2014 am LISER, von denen 74 Frauen waren. Ebenfalls mehr als die Hälfte der Belegschaft, nämlich 72, waren Forscher. Sie bearbeiten die genannten thematischen Achsen nicht nur horizontal, sondern auch und vor allem interdisziplinär, um so den dringlichsten Gegenwartsproblemen auf angemessene Art und Weise auf den Grund zu gehen. Ebenfalls im Jahr 2014 hat das LISER ein populärwissenschaftliches Buch (Cohésion sociale et territoriale au Luxembourg) zum sozialen und territorialen Zusammenhalt Luxemburgs heraus gegeben. Darin geht es u.a. um die Themen: Armut und soziale Exklusion, Wohnen, Bildungsinvestitionen, Beschäftigung, Einkommensunterschiede, Sozialdialog, Integration (von Einwanderern und Grenzgängern), Chancengleichheit sowie die Metropolisierung Luxemburgs innerhalb der Großregion. Generell stellt der großregionale Blickwinkel ein Leitmotiv des Buches dar.

Großregion steht im Mittelpunkt

Denn Luxemburg liegt nicht nur in der Mitte besagter Großregion, sondern ist auch ihr sozioökonomisches Zentrum. Für die Sozialforscher ist dieser Umstand ein Glücksfall, bedeutet er doch, dass mit den Arbeitskräften aus Frankreich, Belgien und Deutschland auch neue Themen ins Land kommen. Diese haben zahlreiche Forschungsprojekte inspiriert.  Darüber hinaus arbeiten LISER-Forscher z.B. an vergleichenden Forschungsprojekten innerhalb und außerhalb Europas mit.

Alle Artikel auf science.lu über Projekte des LISER finden Sie hier.

Autor: Liser
Foto @ shotshop.com

 

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Infobox

Relevante Forschungs seit 1989

Schon seit 1989 wird in Luxemburg zu sozialen und wirtschaftlichen Themen geforscht. Damals wurde das CEPS/Instead gegründet, und von Anfang an standen dort auch konkrete Fragen zur Großregion im Mittelpunkt. Unter dem seit Januar 2015 gültigen Namen LISER setzen die Forscher diese grenzüberschreitende Tradition fort. Ausgestattet mit einem Jahresbudget von rund 18 Millionen Euro, von denen rund 60 % vom Staat und 40 % aus Drittmitteln stammen (z.B. Auftragsforschung), suchen sie nach Antworten für die Gesellschaft von morgen.


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